Ikonographie als Theologie in der orthodoxen Kirche
Vortrag von Martin Rybacki auf der 1. St. Justin Theologischen Konferenz am 10. bis 12. August 2023 in der Verkündigung-St. Justin-Einsiedelei in Unterufhausen (bei Fulda)

" i k o n o d u l "
Ikon - gr. εἰκών, eikṓn - das Bild, Abbild / image
Dulia - gr. δουλεία, douleia - die Verehrung / veneration

Martin Rybacki ist christlich orthodoxer Ikonenmaler, bildender Künstler und Illustrator. Er lebt und arbeitet in der Nähe eines orthodoxen Klosters im ländlichen Hessen.

Alle abgebildeten Ikonen stammen aus der Hand (a.d.H.v.) des Autors, sind auf traditionelle Weise mit Eitempera auf mit Kreide und Hasenleim grundierten Holzbrettern gemalt.


Wenn Sie eine eigene Ikone in Auftrag geben oder eine bestehende Ikone von der Website käuflich erwerben möchten, können Sie dies gern über den Kontakt tun.

In der Ikone treffen sich Himmel und Erde.

Dabei stehen Tradition, gekonntes Handwerk und die Persönlichkeit des Künstlers in fruchtbarem Dialog. Der Zweck einer Ikone ist es, die Beziehung zu Gott im Gebet zu unterstützen, Schönheit zu fördern und die objektive Wahrheit der Menschwerdung Gottes recht zu verkünden. Erfüllt die Ikone dies auf gute Weise, dann haben wir eine gelungenen Ikone vor uns.

© Martin Rybacki 2025

Martin Rybacki is a Christian Orthodox icon painter, visual artist and illustrator. He lives and works near an Orthodox monastery in rural Hessen, Germany.

All the icons illustrated are by the author's hand (a.d.H.v.), painted in the traditional way with egg tempera on wooden boards primed with gesso made from rabbit skin glue and chalk.

If you would like to commission your own icon or purchase an existing one from the website, please
contact us.

In the icon heaven and earth meet. 

Tradition, skillful craftsmanship and the personality of the artist are in fruitful dialogue. The purpose of an icon is to support the relationship with God in prayer, to promote beauty and to rightly proclaim the objective truth of God's incarnation. If the icon fulfills this in a good way, then we have a successful icon before us.

Erklärung der Synode von Konstatinopel 843

"Wir bestimmen, dass in den heiligen Kirchen Gottes, auf den heiligen Gefäßen und liturgischen Gewändern, an den Wänden, an den Einrichtungsgegenständen, in den Häusern und auf den Straßen die heiligen Ikonen ausgestellt werden sollen, und zwar die Ikonen unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, die der Gottesmutter Theotokos, die der ehrwürdigen Engel und die aller heiligen Menschen, sei es in Farbe, in Mosaik oder in einem anderen Material.

Wann immer diese Darstellungen betrachtet werden, werden sie diejenigen, die sie betrachten, veranlassen, ihres Vorbildes zu gedenken und es zu lieben. Wir legen auch fest, dass sie geküsst werden sollen und dass sie ein Gegenstand der Verehrung und der Ehre sind, nicht aber der wirklichen Anbetung, die dem vorbehalten ist, der Gegenstand unseres Glaubens ist und der göttlichen Natur entspricht. Die Verehrung, die einer Ikone zuteil wird, überträgt sich in der Tat auf das Urbild; wer die Ikone verehrt, verehrt in ihr die Wirklichkeit, für die sie steht".

Declaration of the synod of Constantinople 843

“We define that the holy icons, whether in colour, mosaic, or some other material, should be exhibited in the holy churches of God, on the sacred vessels and liturgical vestments, on the walls, furnishings, and in houses and along the roads, namely the icons of our Lord God and Saviour Jesus Christ, that of our Lady the Theotokos, those of the venerable angels and those of all saintly people.

Whenever these representations are contemplated, they will cause those who look at them to commemorate and love their prototype. We define also that they should be kissed and that they are an object of veneration and honour, but not of real worship, which is reserved for Him Who is the subject of our faith and is proper for the divine nature. The veneration accorded to an icon is in effect transmitted to the prototype; he who venerates the icon, venerated in it the reality for which it stands”.